3 Minutes

Inhalt:


Der erfolgreiche Quizshow-Moderator Jack Tramell kommt nach einem langen Arbeitstag nach Hause. Im Fahrstuhl zu seiner Wohnung beginnt der Alptraum, als er von einer scheinbar verrückten Frau überfallen wird. Im gestoppten Aufzug kommt Jack gefesselt zu sich und befindet sich inmitten eines perfiden Spiels - basierend auf den Regeln der von ihm moderierten Quizshow "3 Minutes". Die sich Kathryn nennende Frau verfolgt berechnend und skrupellos ihr Vorhaben. Doch ist sie wirklich verrückt und Jack das unschuldige Opfer, wie er es in seiner Todesangst immer wieder beteuert, oder verbirgt er gekonnt ein dunkles Geheimnis?


Laufzeit: 88 Minuten

USK: 18

CUT: Nein

Label/Publisher: OFDb Filmworks (Ascot Elite)

VÖ: 02.01.2015

Medium: DVD, BluRay, VoD

Herkunftsland: Italien

Filmeinstufung: B-Movie


HorrorCrypt.de-Rezession:

Der Trailer hat mich sehr angesprochen - Eine Gameshow im Stile von Wer wird Millionär gekreuzt mit gemeinen Spielchen im Aufzug? Das kann nur gut sein - übrigens: Der deutsche Titel ist zwar ok (3 Minutes ist der Name der Gameshow), jedoch ist der Originaltitel eindeutuger: The Elevator: Three Minutes Can Change Your Life. Alleine wegen des Wortes "Elevator" wäre ich so schon früher auf ihn Aufmerksam geworden. :)


Der recht arrogante Showmaster Jack - der einerseit sehr überheblich wirkt, aber hier und da auch menschlich wirkt (ich wure aus dem Charakter anfangs nicht ganz schlau - was ich dem Film aber definitiv zu Gute halte), moderiert eine Sendung, in der der Kandidat in 3 Minuten anwroten muss - hier kommt auch der Name der Quizshow und des Films her... Nach dem der Zuschauer kurz gezeigt bekommt, wie es in der Show zugeht und wie die Lebensumstände des Hauptdarstellers sind, geht es auch schon in den Aufzug... Dort trifft Jack auf eine Dame, die ihn für kurze Zeit ausknockt - als er wieder erwacht, hängt er gefesselt an der Decke des lahmgelegten Auszuges und die "Quizshow der anderen Art" beginnt. Jack bekommt Fragen gestellt, die meistens eher auf die Moral gehen oder im Bezug auf Personen stehen, die mir der Situation im Aufzug zu tun haben. Jedoch gewinnt hier nicht die richtige Antwort, sondern es verliert die Falsche... Besser gesagt: Jack verliert ein Körperteil bei flascher Antwort. Hier kann man gleich etwas Schwung rausnehmen, denn wirklich gezeigt wird nicht viel, es handelt sich also nicht um eine Gorevariante das würde alleine die FSK-Freigabe nicht zulassen. Jedoch spitzt sich die Situation nach und nach weiter zu bis gegen Ende feststeht, wieso es zu diesem bizarren Spielchen kam, auch kann der Film noch mit kleineren Wendung aufwarten.


Der Film hat mich sehr positiv überrascht - er wirkt professionell gedreht, die Schauspieler machen einen wirklich guten Job und die Story kann die Atmosphäre über den ganzen Film halten. Hier muss aber - auf auf Grund andere Rezessionen - deutlich gesagt werden, dass der Film sehr dialoglastig ist - wer also einen Actionfilm oder wildes Gemetzel erwartet, wird enttäuscht sein. Mein Geschmack hat er voll getroffen - es ist wieder einer dieser Filme, von denen man eigentlich nicht viel erwartet und die sich dann als unentdeckte Perle erweisen.


Die gefühlsdusselige Szene gegen Ende hätte man weg lassen können - ansonsten bin ich absolut zufrieden und kann den Film unter Beachtung des obigen Absatzes wirklich nur empfehlen.


Bewertung:

Film: 8,0 von 10


Getestetes Medium: VoD (Amazon Prime - Film enthalen im Home of Horror-Channel (für weitere Infos Link anklicken) )

Bild: 7,0 von 10 - Auch bei dunkeln Szene scjarfes Bild, was besonders in Szene im Aufzugschacht auffällt

Ton 6,0 von 10 - Durchschnittlich - nichts zu bemängeln

Extras: - von 10: keine bei VoD


Trailer: